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Aktzeichen-Kurs am 14. und 15.03 2026

 

Nobody is perfect…

 

Das gilt für Körper ebenso wie für Zeichner. Zeichnen zu lernen ist ein konstanter Prozess, der nie einen Abschluss findet - auch ich lerne noch dazu.

Der Weg ist das Ziel. Es wird keinen Moment geben, ich dem Du rufst „Heureka, jetzt hab ich‘s“. 

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Es beginnt mit der Wahrnehmung.

Ein Glas ist ein Glas. Bis zu dem Moment wo Du es zeichnen willst - dann hat es plötzlich einen Körper und der definiert sich aus unendlich vielen Spiegelungen die Dir in der alltäglichen Betrachtung nie aufgefallen sind.

 

Genauso ist es mit dem Aktzeichnen. Es sind die Unregelmäßigkeiten, die einen Körper interessant machen und ihm Charakter verleihen. Aus Sicht des Zeichners sind ebenmäßige „schöne“ Körper relativ langweilig.

Wir sehen nicht durch die Brille der Begehrlichkeit auf unser Modell sondern mit dem wohlwollenden Iinteresse eines Studierenden und dem ist jede Falte, jeder Buckel genau da recht, wo er ist…

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Das Aktzeichnen nach einem lebenden Modell gilt mit als Königsdisziplin denn es ist mit permanentem Zeitdruck verbunden. Modelle können ihre mitunter recht komplexen Posen nur für kurze Zeit unbewegt halten. Deshalb ist es wichtig, das Essenzielle einer Haltung und die Proportion der Figur schnell zu erfassen und mit wenigen Strichen festzuhalten, bevor man sich an die Ausarbeitung von Details macht.

 

Das klappt nicht von Anfang an - dafür braucht es Übung. Mit der Zeit setzt Routine ein und Du musst nicht mehr über jeden Strich nachdenken. Spätestens an diesem Punkt setzt der Spaß ein und Deine Kreativität hat freien Lauf…

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